
Ein Meilenstein deutscher Astronomiegeschichte
1952 in Gera eröffnet, prägte die 1. Pioniersternwarte Deutschlands über Generationen hinweg die Begeisterung junger Menschen für die Sterne. Seit 2011 geschlossen, arbeiten wir mit aller Kraft daran, sie an einem neuen Standort wiederaufzubauen oder neu zu errichten.
Die Geschichte in Bildern
Originale Bilddokumente aus den Archiven des Astronomischen Zentrums Gera e.V.
Eröffnung der 1. Pioniersternwarte Deutschlands
In Gera wird 1952 die allererste Pioniersternwarte Deutschlands feierlich eröffnet. Ein Meilenstein für die Volksbildung, Astronomiebegeisterung junger Menschen und Vorbild für viele Observatorien im ganzen Land.

Historische Aufnahme: Die Pioniersternwarte Gera in den 1950er Jahren
Schließung nach fast 60 Jahren
Nach knapp sechs Jahrzehnten des ehrenamtlichen und öffentlichen Betriebs musste die Sternwarte geschlossen werden. Der bisherige Standort stand nicht mehr zur Verfügung, die Instrumente ruhen seither.

Aufnahme von 2014: Das historische Gebäude vor dem geplanten Umzug
Neuanfang: Wiedererrichtung oder Neubau
Das Astronomische Zentrum Gera e.V. knüpft an diese stolze Tradition an: Entweder wird die historische Anlage an einem neuen, geeigneten Standort wiedererrichtet oder eine moderne, kompaktere Sternwarte neu gebaut.

Vision und Kampagne für die neue Sternwarte Gera
Eine Tradition, die Gera wieder braucht
Gera hat Astronomiegeschichte geschrieben. Als erste Pioniersternwarte Deutschlands zeigte sie, wie Wissenschaft, Bildung und Begeisterung für das Weltall Hand in Hand gehen. Mit einem neuen Standort wollen wir diesen Geist ins 21. Jahrhundert holen.
- Historisches Alleinstellungsmerkmal: Deutschlands 1. Pioniersternwarte (1952)
- Öffentliche Kuppel mit leistungsstarker Teleskoptechnik für alle Generationen
- Feste Verzahnung mit dem modernisierten Planetarium Gera für Schulklassen
- Barrierefreier Zugang für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen geplant
- Regelmäßige öffentliche Himmelsbeobachtungen bei klarem Wetter

Fahrplan zum neuen Standort
Drei strukturierte Phasen bis zum ersten Blick durch das neue Teleskop.
Standort & Genehmigung
Sicherung eines optimalen, lichtarmen Standorts in Gera und Umgebung, bau- und naturschutzrechtliche Prüfungen sowie Konzeption für Kuppel und Beobachtungsplattform.
Errichtung & Technik
Wiederaufbau der bestehenden Kuppel bzw. Neubau mit zeitgemäßer Steuerung, Anschaffung/Restauration des Hauptteleskops und barrierefreie Infrastruktur.
Öffentlicher Betrieb & Bildung
Reguläre Beobachtungsabende für alle Bürger, Workshops für Schulen und Kitas, Zusammenarbeit mit Universitäten und Astro-Fotografie-Treffs.
Werden Sie Teil der neuen Pioniersternwarte
Gemeinsam bringen wir das Observatorium zurück nach Gera. Spenden, Fördermitgliedschaften und ehrenamtliches Engagement machen es möglich.
